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Weihe

 
Beauftragung zum diakonalen, priesterlichen und bischöflichen Dienst

Kraft des Weihesakramentes stehen Diakone, Priester und Bischöfe in besonderer Gemeinschaft mit Jesus. Sie sind Gesandte Gottes, die sein Wort in die Welt hinaustragen.

Diakone assistieren dem Priester in der Eucharistiefeier, verkünden dort das Evangelium und können predigen. Darüber hinaus können sie die Taufe spenden sowie kirchliche Trauungen und Begräbnisfeiern leiten. Der Schwerpunkt diakonischer Arbeit ist aber der Dienst an den Armen und Benachteiligten der Gesellschaft. Heute gibt es sowohl die ständigen Diakone - oft verheiratete Männer und Familienväter - als auch Diakone, die sich in einem rund ein Jahr dauernden zeitlichen Diakonat auf die Priesterweihe vorbereiten.

Der Priester ist in der Seelsorge tätig und trägt gemeinsam mit den anderen pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Verantwortung für die Menschen vor Ort.

Zu seinen Aufgaben gehört es, die Gemeinschaft untereinander zu fördern, Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen zu begleiten und als Ansprechperson zur Verfügung zu stehen. Zudem verkündet und deutet er das Wort Gottes in der Predigt, in Beratungen und Gesprächen.

Die Bischofsweihe ist die höchste der drei Stufen des Weihesakraments. Durch sie werden die Empfänger in das Kollegium der Bischöfe aufgenommen. Sie werden für eine bestimmte Diözese geweiht und übernehmen zugleich Verantwortung für die gesamte Weltkirche. Als Nachfolger der Apostel sind sie gemeinsam mit dem Papst für die Leitung der Kirche verantwortlich.

Ansprechpartner für InteressentInnen an kirchlichen Berufen ist die Diözesanstelle Berufe der Kirche.