| Donnerstag | 09.00 - 12.00 Uhr |
St. Bonifatius, Friedrichsfeld
Schutzpatron: Heiliger Apostel Bonifatius
2.200 Katholiken
Der Wunsch nach einer eigenen Kirche wurde in der 80er Jahren des 19. Jahrhunderts bei den katholischen Friedrichsfeldern immer stärker. Gründe hierfür waren die wachsende Zahl der Katholiken und der weite Weg zur Nachbargemeinde Seckenheim. So wurde 1898 der Grundstein zum Bau einer einschiffigen neugotischen Kirche mit Turm gelegt. Nach zweijähriger Bauzeit wurde das Kirchengebäude am 26. September 1899 dem Heiligen Bonifatius geweiht. In den 1950er Jahren wurde die Kirche durch 2 Seitenschiffe erweitert, 4 neue Glocken geweiht und im Chorraum kunstvoll gestaltete Kirchenfenster, die von Professor Emil Wachter erschaffen wurden, eingesetzt. Die Fenster in warm leuchtenden Farben zeigen den Glaubensweg Mariens und das Leben des Heiligen Bonifatius.
Die Hundertjahrfeier der St. Bonifatiuskirche war der Auslöser für Veränderungen und Erneuerungen im Innenraum der Kirche. Es gelang eine Verbindung von Altem und Neuem, um den ursprünglich neugotischen Innenraum wieder ansatzweise sichtbar zu machen. So gibt es heute im Kirchenraum viel zu entdecken: die leuchtenden Kirchenfenster mit der Darstellung großer Heiliger, ein Kreuz im Chorbogen, eine Pietá und eine Bildtafel mit Figuren der vormaligen Kanzel, ein Tabernakel mit Pelikanmotiv und die sogenannte „Anna-Selbdritt-Statue“ als ältestes Kunstwerk von etwa 1500.
Das Gelände rund um die Kirche bildet mit dem Pfarrhaus, das jetzt Verwaltungsräume und die Dienstzimmer des Seelsorgeteams beherbergt, dem Jugendhaus, das das Domizil der Pfadfinder ist, und dem Kindergarten St. Franziskus mit dem neu gestalteten Außenbereich den Rahmen für das beliebte Gemeindefest, den Bazar.
Im Gemeindezentrum Bernhardushof, einem weiteren kirchlichen Gebäude in Friedrichsfeld, probt der Kirchenchor. In 2 Sälen können sich Gruppierungen treffen und es können Veranstaltungen, Feste und Feiern darin stattfinden. Ein angegliedertes Restaurant sorgt für das leibliche Wohl und rundet das Angebot des Gemeindezentrums ab.
Gemeindezentrum Bernhardushof
Der Bernhardushof wurde 1928 erbaut. Zielsetzung war damals die Schaffung von Räumlichkeiten für die Pfarrgemeinde. Gleichzeitig war im Bernhardushof eine Gaststätte untergebracht, die über lange Zeit an Pächter vermietet war. Nach dem zweiten Weltkrieg genügten die Räumlichkeiten nicht mehr, so dass man sich zu einem Anbau entschloss. 1959 konnte der Erweiterungsbau eingeweiht werden, der die Attraktivität des Gemeindezentrums erhöhte. 1967 erfolgte der Anbau von Kegelbahnen an das alte Gebäude. 1983 erhielt der Bernhardushof durch einen Neubau des Saals und eine Verlegung des Haupteingangs an die Kolmarer Straße sein heutiges Gesicht.
Auch heute dient der Bernhardushof als zenraler Veranstaltungsort bei Veranstaltungen der pfarreieigenen Gruppierungen. Die Gaststätte ist durch einen Pächter besetzt, der zur Zeit deutsche und griechische Spezialitäten anbietet. Der große Saal kann über den Pächter (Tel. 0621 - 4819786) für Einzelveranstaltungen durch Interessenten angemietet werden, sofern keine Gemeindeveranstaltungen stattfinden. Er ist für maximal 200 Plätze bei Bestuhlung mit Tischen ausgelegt, besitzt eine Bühne und kann durch eine verschiebbare Wand in zwei Räume geteilt werden.
Die Gaststätte besitzt ein geräumiges Nebenzimmer und kann insgesammt 70 Personen aufnehmen. Die Kegelbahnen sind an verschiedene Vereine vermietet. Im Kellergeschoß befinden sich Gruppenräume der Pfarrei sowie eine Musikschule, die Räumlichkeiten angemietet hat.
Öffnungszeiten der Gaststätte:
täglich von 17.00 bis 23.00 Uhr
an Sonn- und Feiertagen von 11.30 bis 14.30 Uhr und 17.00 bis 23.00 Uhr
Montag Ruhetag

