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Rückblick: Frühstück mit Spendenübergabe

Spende an Freezone

 
Spenden, um die die katholische Frauengemeinschaft (kfd) von St. Aegidius im Rahmen ihres Frauengottesdienstes bittet, werden seit vielen Jahren sozialen und caritativen Zwecken zur Verfügung gestellt. In diesem Jahr gingen 650 Euro an Freezone, Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche, deren Lebensmittelpunkt schwerpunktmäßig die Straße ist. Übergeben wurde das Geld wieder beim Frauenfrühstück, an dem neben Pfarrer Markus Miles mit Markus Unterländer ein weiterer männlicher Gast teilnahm. Nicht ohne Grund, denn Unterländer leitet die Einrichtung zusammen mit Andrea Schulz und konnte somit den kfd-Frauen um Angelika Reinl, Ursula Bozzer, Ursula Morano und Marion Kreisel aus erster Hand berichten. Er stellte das niedrigschwellige Angebot der Jugendhilfe vor. Freezone setzt demnach auf eine Kombination aus Anlaufstelle und Streetwork. Kostenlose Angebote wie Verpflegung und die Gelegenheit, Wäsche zu waschen, zu duschen oder sich etwas aus der Kleiderkammer auszusuchen, werden genauso gemacht wie qualifizierte Beratungsgespräche geführt, Hausaufgabenhilfe oder Bewerbertrainings angeboten. 1997 als Pilotprojekt der Kirchen und der Stadt gestartet, wird Freezone seit 2010 unter alleiniger Trägerschaft des Johann-Peter-Hebel-Heims geführt. Um das Angebot aufrechtzuerhalten, ist neben Menschen, die sich praktisch einbringen, auch finanzielle Unterstützung notwendig. „Diese Arbeit im Lebensumfeld der von Obdachlosigkeit bedrohten Jugendlichen ist ungemein wichtig“, war man sich innerhalb der kfd Seckenheim einig und überreichte den Spendenscheck daher gerne an Markus Unterländer. pbw
 
Quelle: Seckenheim Rheinau Nachrichten, 18.04.2019
 
 
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Jahreskollekte für den guten Zweck

kfd-Frauen spenden für Kinder- und Jugendhospizdienst Clara
Einen Scheck in Höhe von 600 Euro konnten die kfd-Frauen aus Seckenheim an Arnica Schäfer vom ökumenischen Kinder- und Jugendhospizdienst Clara übergeben. Das Geld ist der Erlös der Kollekten aus den monatlichen Frauengottesdiensten immer am letzten Mittwoch eines Monats. Vorbereitet werden diese Gottesdienste von Ursula Bozzer und Ursula Morano sowie ihrem Team. In den Gottesdiensten geht es immer um Frauenthemen. Einmal im Jahr treffen sich die Frauen dann nach dem Gottesdienst zu einem Frühstück, in dessen Rahmen die Spendenübergabe stattfindet. Üblicherweise hält Pfarrer Markus Miles die Gottesdienste, dieses Mal aber war es Pfarrer Klaus Schäfer vorbehalten, der sich auch beim anschließenden Frühstück sichtlich wohlfühlte. „Wir haben in zwischen eine ganze Reihe an Einrichtungen, die wir im jährlichen Wechsel mit dem Geld aus den Kollekten immer wieder gerne bedenken“, sagt Ursula Bozzer. Dieses Mal nun war erstmals der ökumenische Kinder- und Jugendhospizdienst Clara an der Reihe. Koordinatorin Arnica Schäfer freute sich sehr über die Spende, hilft sie doch, verschiedene Angebote zu unterstützen, deren Kosten nicht vom Träger oder den Krankenkassen übernommen werden. Sie stellte den anwesenden Damen den Kinder- und Jugendhospizdienst mit seinen vielfältigen Aufgaben und Angeboten vor und stand für Fragen, die es zahlreich gab, gerne zur Verfügung.  mhs
Quelle: Seckenheim Rheinau Nachrichten

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Frauen helfen Frauen

Spendenscheck von 600 Euro symbolisch übergeben

Der Verein „Hilfe für wohnsitzlose Frauen Mannheim e. V.“ freut sich über eine Spende von 600 Euro. Das Geld hat die katholische Frauengemeinschaft (kfd) der St.-Aegidius-Pfarrei als Kollekte bei verschiedenen Messen eingenommen. Erstmals wird damit eine Organisation zum wiederholten Mal bedacht. Denn bereits 2012 konnte der Verein einen Scheck entgegennehmen. Damals noch gemeinsam mit der Mitbegründerin und langjährigen Vorsitzenden Cäcilia Blümmel. Im Gedenken an sie, die sich über Jahrzehnte sowohl in der katholischen Kirchengemeinde Seckenheim als auch darüber hinaus sozial engagiert hatte, hat die kfd nun zum Gottesdienst mit anschließendem Frauenfrühstück und Spendenübergabe eingeladen. „Wir sind Ihnen sehr dankbar für Ihre Unterstützung.“ Mit diesen Worten bedankte sich Brigitte John im Namen des jetzigen Vorstands bei Ursula Bozzer und Ursula Morano vom kfd-Gottesdienstteam stellvertretend bei allen Spenderinnen. Warum, das machte der Bericht von Martina Rincon deutlich. Sie gehört zu den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen in der „Oase“, deren Miete und Nebenkosten mit Inbetriebnahme der Tages- und Beratungsstätte 1998 in H5, 4 ununterbrochen vom Verein getragen werden. Dieser hatte sich bereits ein Jahr zuvor auf Initiative der Caritaskonferenz Seckenheim mit Veronika und Cäcilia Blümmel an der Spitze gegründet. Über die Warmmiete hinaus gibt der Hilfsverein Geld für Aktivitäten und Unternehmungen oder wenn etwas für die Einrichtung gebraucht wird. „Die Oase bedeutet für die Frauen einen Schutzraum. Hier können sie ankommen, Gemeinschaft lernen und erleben, sich austauschen“, fasste es Martina Rincon zusammen. Ein Austausch, der nicht immer unproblematisch verlaufe. Denn wer auf der Straße lebt, hat keinen Rückzugsort, erfährt häufig  Ablehnung oder gar Gewalt. Entsprechend emotional können diese Gespräche verlaufen, bei denen Rincon die Frauen begleitet. „Ich höre zunächst einmal zu“, berichtete sie und erklärte, dass die Oase zunächst einmal auffangen, motivieren und Tagesstruktur geben soll, bevor überhaupt eine Beratung dahingehend stattfinden kann, die Frauen wieder in eine feste Wohnung und ein geregeltes Leben zu bringen. Manche Aufsuchende hätten zwar ein Dach über dem Kopf. In diesen Fällen sei es Aufgabe, präventiv zu arbeiten, damit dies auch so bleibe. Die Möglichkeit, Wäsche zu waschen und Körperpflege zu betreiben, werde von den durchschnittlich 15 Frauen, die pro Tag kommen, ebenfalls gerne angenommen. Die Gesichter wechseln. „Manchmal kommt jemand jeden Tag. Dann wieder wochen-, mitunter monatelang nicht“, weiß die Mitarbeiterin. „Diese Spende ist ganz im Sinn unserer Mutter“, bedankte sich Meinrad Blümmel bei den kfd-Frauen für die Kollekte und bei den Vertreterinnen von Oase und deren Förderverein für das Engagement für Frauen, die auf der Straße leben oder von Wohnsitzlosigkeit bedroht sind. pbw

Seckenheim Rheinau Nachrichten 05. Mai 2017

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Mut machen und Sonnenstrahlen verschenken

Katholische Frauengemeinschaft unterstützt Waldpiratencamp und Kinderheim

Die katholischen Frauen (kfd) der St. Ägidius-Pfarrei setzten jetzt ihr soziales Engagement mit einer Spende an das Waldpiratencamp in Heidelberg fort. Die von der Deutschen Kinderkrebsstiftung getragene Einrichtung lädt an Krebs erkrankte Kinder und deren Geschwister seit 2003 dazu ein, acht bis neun unbeschwerte Tage auf der großzügigen Anlage im Heidelberger Stadtwald in der Nähe des Bierhelderhofes (Königstuhl) zu verbringen. Die Spende in Höhe von 550 Euro stammte aus den Kollekten der Frauengottesdienste, die Ursula Bozzer und Ursula Morano in Absprache mit Pfarrer Miles vorbereiten und gestalten. Das Geld übergaben die drei Genannten gemeinsam mit den kfd-Vorstandsmitgliedern Birgit Wald, Brigitte Belle und Roswitha Falkenberg im Rahmen eines gemeinsamen Frühstücks an Nicole Matthis vom Waldpiratencamp. Diese nahm das Geld dankbar entgegen und erzählte eindrucksvoll, was im Camp alles angeboten wird und wie intensiv Kinder und Geschwisterkinder unter dem Motto „Mut tut gut“ und „Sonnenstrahlen verschenken“ betreut werden, damit sie unbeschwerte Momente abseits von Krankheit und Klinikalltag erleben sowie Kraft und Selbstvertrauen tanken können. Denn auch wenn die Heilungschancen von Krebs bei Kindern in den letzten Jahren deutlich gestiegen seien, sei es für den Betroffenen und seine Familie ein langer, schwerer Weg, bei dem die Waldpiraten begleiten wollen. „Die Geschwister und ihre Bedürfnisse müssen oft zurücktreten. Dazu kommen finanzielle Belastungen, weil häufig ein Elternteil vorübergehend seine Arbeit aufgibt, um für das kranke Kind da zu sein“, berichtete Matthis. Für die an Krebs erkrankten Kinder und Jugendlichen bedeute die Teilnahme an einer Camp-Woche zugleich die Chance, zu erfahren, was sie noch oder wieder können, beispielsweise beim Klettern im Hochseilgarten. „Jeder ist, wie er ist, und muss nicht erklären, warum er keine Haare hat oder eine Prothese trägt“, erklärte Matthis, dass das Angebot bundesweit gilt. Die jüngsten Camp-Teilnehmer sind neun Jahre, die ältesten über 18 Jahre alt. Pro Camp werden 46 Teilnehmer aufgenommen, auf je drei Kinder kommt ein Betreuer. Die 65 Euro, die die Eltern pro Kind zahlen, seien wie eine symbolische Eintrittskarte zu verstehen, so Matthis und beziffert die tatsächlichen Kosten pro Tag und Teilnehmer auf zwischen 100 und 120 Euro. „Daher freuen wir uns über Spenden“, bedankte sie sich bei den kfd-Frauen. Diese zeigten sich nicht nur großzügig, sondern auch spontan, und sammelten beim Frauenfrühstück weitere 500 Euro, um sie zwei zu diesem Zeitpunkt zufällig in der Pfarrei weilenden indischen Ordensschwestern für ein Tagesheim für schwerstbehinderte Kinder und Jugendliche im Süden Indiens mitzugeben. pbw

Seckenheim Rheinau Nachrichten 24. März 2016