Stadtführung Mannheimer Jungbusch am
05. Juni 2019

Quelle: Ingrid Baumgärtner

Quelle: Ingrid Baumgärtner
Am Mittwoch, den 05.06.2019 fuhren wir mit der OEG bei strahlendem Sonnenschein nach Mannheim. Am Anlegeplatz des Museumsschiffes wartete bereits die bekannte Mannheimer Schriftstellerin Nora Noe auf uns.
Nora Noe, die in ihrer Kinder-u. Jugendzeit im Jungbusch wohnte, erzählte zuerst viel Wissenswertes über den Mannheimer Stadtteil, der vom Verbindungskanal, Neckar u. Luisenring begrenzt, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert von den wohlhabendsten Mannheimern gegründet u. sich in seiner 150-jährigen Geschichte ständig gewandelt hat, vom Reichenviertel in ein traditionelles Arbeiter-,Armen-und Rotlichtviertel. Heute regiert dort „Multi-Kulti“ sowie Kunst und Kultur.
Nora Noe zeigte uns bei der über zweistündigen Führung auch den Pesthügel, einen ehemaligen Friedhof. Im Pestjahr 1666/1667 wurden hier Tausende von Pestopfern beerdigt.
Weiterhin führte sie uns zu neu restaurierten hochherrschaftlichen Häusern aus der Gründerzeit
mit alten und neuen Innenhöfen ,sowie der ehemaligen Endstation der Linie 2 der Pferde-Trambahn
in der Jungbuschstraße.Vorbei an der bekannten Szenenkneipe „Onkel Otto-Bar“ ging es schließlich Richtung Jungbuschbrücke.
Der Abschluß fand dann im Cafe Buschgalerie statt. Nach Besichtigung von zwei Künstlerateliers in dem oberen Stockwerk konnten wir uns dann bei Kaffee u. Kuchen stärken.
Natürlich stellte Nora Noe dann noch ihre Bücher vor, wobei einige der Frauen das ein oder andere
handsignierte mit nach Hause nahmen.
Insgesamt war dies ein wahnsinnig interessanter, wenn auch anstrengender Besuch des wohl bekanntesten Mannheimer Stadtteils.
E.A.





