Besinnungstage im Kloster Schöntal vom 26.03. bis 28.03.26
Mit dem Reisesegen von Pfarrer Dauer sind wir voller Erwartung Richtung Schwäbisch Hall gestartet. Dort erlebten wir eine ungewöhnliche Stadtführung. Eine Magd entführte uns in das Jahr 1648 und wir wurden alle Teile einer Theaterinszenierung. In unseren Frauenrollen konnten wir intensiv spüren, wie schwer es die Frauen in dieser Zeit hatten.
Nach einer Stärkung fuhren wir weiter ins Kloster Schöntal. Nachdem wir die Zimmer bezogen hatten, erwartete uns eine Klosterführung. Das Kloster Schöntal ist kein typisches Kloster mehr, da es nicht mehr von Nonnen geführt wird. Es ist nun ein Bildungshaus, das dem Land BW gehört. Es gibt dort noch drei Schwestern, die sich ausschließlich um die Seelsorge kümmern dürfen. So hatten wir das große Glück, von Sr. Paulin während unseres Aufenthaltes begleitet zu werden und täglich das Morgen- und Abendlob mit ihr zu feiern.
Der Freitag, unser Besinnungstag, begann mit dem Thema „Frauen am Kreuzweg Jesu“. Darunter waren: die Frau des Pilatus – sich mutig einmischen; die Pförtnerin – mit Unrecht leben; Maria, die Mutter Jesu – loslassen, einfach da sein; Veronika – mutig Mitleid zeigen, Grenzen überschreiten für Gutes; Maria von Magdala – täglich neu anfangen, suchen, unterwegs bleiben. Jede von uns konnte sich in der einen oder anderen Frau wieder finden.
Am Nachmittag machten wir mit der Schwester einen etwas beschwerlichen Spaziergang zur Heiliggrabkapelle auf dem Kreuzberg. Ein barockes Gebäude mit einer Krypta, dem Heiligen Grab und ein turmartiges Gebäude mit österlichen Themen und der Heilsgeschichte. Den Tag ließen wir mit einem Filmabend ausklingen.
Am Samstag fuhren wir nach dem Mittagessen nach Künzelsau ins Carmen Würth Forum. Das Kunstmuseum beinhaltet eine der größten Kunstsammlungen Europas und gehört zu den größten privaten Sammlungen der Welt. Mit einer einstündigen kurzweiligen Führung erhielten wir interessante Informationen zu den Kunstwerken. Nach der Kaffeepause fuhren wir nach Edingen zurück. Gestärkt mit vielen Eindrücken, guten Begegnungen und Gesprächen, Ruhe und Besinnung können wir nun in die Karwoche starten.
Klosteraufenthalt im Kloster Trudpert 2024
Früh am Morgen des 22. März startete unser Bus mit 27 Teilnehmerinnen vor der St.Bruder Klaus Kirche in Richtung Freiburg, was wir uns auf dem Weg Richtung Münstertal anschauen wollten. Der Fluß Dreisam wird in vielen kleinen Wasserläufen durch die ganze Stadt geleitet, was früher von großer Wichtigkeit war, da daraus das Löschwasser bei Bränden im engen Stadtkern entnommen wurde. Um das komplette Münster herum fand der tägliche Markt statt, an dem wir uns gerne verweilt hätten. Doch wir wollten ja auch das Münster anschauen, welches herrliche, Jahrhunderte alte Glasfenster zu bestaunen hat. Es waren die Handwerkerzünfte, die große Teile der Fenster finanzierten und somit auf sich aufmerksam machen konnten. Im Münster gibt es 4 Orgeln, welche digital gesteuert werden und ein Klangvolumen aus verschiedenen Richtungen ermöglichen.
Nach einem an die Führung anschließenden kurzen Bummel und/oder Mittagessen, brachte uns eine kurze Busfahrt ins Kloster Trudpert, wo wir den Nachmittag bei herrlichem Wetter genießen konnten. In der Klosterkirche nahmen wir an einer fast ausschließlich musikalisch gestalteten Vesper teil. Wir waren erstaunt, in diesem Kloster noch ca. 40 Schwestern in der Kirche an zu treffen, welche musikalisch allerhand zu bieten hatten. Den Abend ließen wir mit dem Binden von Palmsträußen ausklingen. Dabei konnten wir die vielen Eindrücke des Tages sacken lassen.
Am 2. Tag unseres Klosteraufenthaltes besuchten wir morgens die Eucharistiefeier. Danach trafen wir Schwester Simone, die uns über die Entstehung des Klosters berichtete und uns durch die Räume des Klosters und des Außengeländes führte. Nach dem Mittagessen und kurzer Pause erwartete uns ein Gespräch mit Schwester Benedicta, die uns einen Text von Papst Franziskus mitgebracht hatte, in dem es um die Ängste von Josef ging, die er vor der Geburt Jesu hatte. Wir überlegten, in welchen Situationen wir solche Ängste auch kennen. Nach dem Besuch der abendlichen Vesper sahen wir uns den französischen Spielfilm „Das Nonnenrennen“ an. Dies war ein entspannter Ausklang des Tages.
Am Folgetag freuten wir uns natürlich sehr auf den Palmsonntagsgottesdienst. In einer Prozession zogen wir durch das Kloster in die „Obere Kirche“, ein hohes Gebäude mit großen, hellen Fenstern und einem wunderbaren Licht. Nach dem Mittagessen hieß es bereits: aufbrechen. Viel zu schnell war die Zeit vergangen.
Auf der Heimfahrt machten wir Halt in Lahr und besuchten eines der ältesten Cafes Baden-Württembergs, das „Süsse Löchle“. Die Besitzerin führte uns durch die im Original erhaltene, alte Backstube sowie durch das denkmalgeschützte Haus.
Zu Hause angekommen, stellten wir wie so oft fest, dass wir eine tolle Gemeinschaft sind.
kfd-Gemeinschaftsmesse mit Segnung der Mosaikstelen
und spannender Vortrag „alleine mit dem Fahrrad durch Israel“
Mit Frau Cordula Mlynski feierten wir am 14.11. eine sehr berührende Wort-Gottes-Feier für unsere Gemeinschaft und im Gedenken an unsere verstorbenen Frauen aus diesem Jahr. Im Anschluss daran wurden die Mosaikstelen gesegnet, die wir mit unseren Frauen gemeinsam für den Kirchenvorplatz gestaltet haben. Aus vielen kleinen und großen Scherben, mit Ecken und Kanten und verschiedenen Farben entstand ein Ganzes. So wie wir uns auch als Gemeinschaft sehen und froh sind über jede einzelne Frau in unserer Gruppe.
Danach trafen wir uns zum alljährlichen Teeabend im Pfarrheim. Wir hatten dazu Frau Biermayer eingeladen. Sie ist letztes Jahr mit dem Fahrrad alleine durch Israel geradelt, um Spenden für das Caritas Baby Hospital in Bethlehem zu sammeln. Es wird auch „Haus der Hoffnung“ genannt. Hier werden alle Kinder behandelt, egal welcher Religion und welcher Nationalität. Es ist das Einzige im Westjordanland. Die Kinder leiden oft an schweren nicht heilbaren Krankheiten. Die Eltern dürfen bei ihren Kindern sein und erhalten auch zu Hause Unterstützung. Es wird immer geholfen, auch wenn die Eltern die Behandlung nicht bezahlen können. Daher ist das Caritas Baby Hospital auf Spenden angewiesen. Viele Ärzte oder Pflegekräfte arbeiten hier unentgeltlich für einige Wochen. Wir konnten an diesem Abend 400,00 € einsammeln.
Frau Biermayer hat uns mit Ihrer lebendigen Art einen kurzweiligen, interessanten Vortrag gehalten, über die abenteuerlichen Fahrradwege in Israel, die Begegnungen mit hilfsbereiten und freundlichen Menschen, die kulturellen Unterschiede, aber auch die Spannungen, die immer spürbar sind.
kfd Edingen war kreativ unterwegs
Endlich war es soweit. Letzten Mittwoch trafen wir uns auf dem Gelände der Baumschule Schneider, um unsere Mosaikstelen zu fertigen. Über den Tag verteilt kamen ca. 30 Frauen, um „ihre“ Mosaiksteinchen auf den Stelen zu platzieren. So entstand mit viel Spaß bei der Arbeit ein wunderschönes Gemeinschaftswerk unserer kfd-Frauen. Sobald die Stelen ausgefugt sind, werden sie im Garten der Bruder Klaus Kirche aufgestellt und dort hoffentlich über Jahrzehnte hinweg Vorbeigehende und Kirchgänger erfreuen. Ein großes Dankeschön an alle Frauen, die mitgearbeitet haben und an Familie Schneider, die uns ihr Gelände zum Arbeiten bereitstellte. Ein besonderer Dank gilt dem Künstlerehepaar Neumann, welches uns den ganzen Tag über sachkundig zur Seite stand. Klosteraufenthalt in Engelthal 2023
Vom 8.-10. September fand unser diesjähriges Klosterwochenende statt, was uns in diesem Jahr in die Wetterau führte. Die Abtei Engelthal liegt ruhig inmitten von Feldern und angrenzenden Wäldern in einer beschaulichen Hügellandschaft. Durch das herrliche Wetter wurde das Anwesen, welches komplett mit einer Mauer umschlossen ist, von der Sonne in ein wunderbares Licht gesetzt. Obwohl nur noch 14 Benediktinerinnen dort leben, von denen 5 im Ruhestand sind, hatten wir das Glück, mit Schwester Maria Magdalena eine fundierte und einfühlsame Schwester für unser Anliegen gewinnen zu können.
Auf der Hinfahrt besuchten wir das kleine, hessische Städtchen Büdingen, welches im Kern aus Fachwerkhäusern besteht und stolz ist auf sein gut erhaltenes, noch bewohntes Schloss. Eine Seifenfrau führte uns durch die Gässchen und war mit uns auf der Suche nach dem passenden Kaufhaus, wo wir die Waren jener Zeit hätten anbieten können, worüber die Gelnhauser Nachbarn wenig erfreut gewesen wären, da die beiden Orte konkurrierten. Eher zufällig fand an diesem Tag in Büdingen ein Gartenmarkt statt, zu dem wir kostenlos Eintrittskarten geschenkt bekamen. (sehr zu unserer Überraschung) Trotz begrenzter Zeit ließen wir uns dieses Event nicht entgehen, zumal das die Gelegenheit bot, das Schloss von innen zu sehen. Beides zusammen, der Schlosspark mit den vielen Ausstellern von Blumen, Deko für Haus und Garten, Kleidung, Kunst, Kulinarik usw. boten eine Fülle von Eindrücken.
Danach ging es dann ins Kloster, wo wir pünktlich zum Kaffee ankamen. Nach einer kurzen Ruhepause besuchten wir die abendliche Vesper. Nach dem anschließenden Abendessen waren wir voll der Eindrücke und ließen mit guten Gesprächen den Abend ausklingen.
Der Samstag war gänzlich der inneren Einkehr gewidmet. Schwester Maria Magdalena hatte für uns das Thema „Segen, segnen, gesegnet sein“, ausgesucht. Man macht sich keine Vorstellung, was sich hinter diesen Worten alles verbirgt. Jede Frau hatte Zeit, sich mit diesem Thema alleine und in Ruhe auseinander zu setzen. Erstaunlicherweise kamen dabei auch viele Lebenserinnerungen und Erfahrungen ans Licht, über die wir dann gemeinsam sprachen. Dadurch entstand sehr viel positive Energie innerhalb unserer Gruppe, welche sehr wohltuend war. Wir verspürten, wie viel Vertrauen wir ineinander haben. Am Abend nahmen wir voller Dankbarkeit an der Vesper teil. Den restlichen Abend gestalteten manche mit Spielen, Rätseln, Erzählen oder sich zurückziehen.
Am Sonntag feierten wir gemeinsam mit den Schwestern Eucharistie. Nach dem Mittagessen hieß es leider schon Abschiednehmen von einem herrlich ruhigen Flecken Erde.
Wir fuhren dann in die nahe gelegene Keltenwelt am Glauberg. Vor ca. 2400 Jahren befand sich hier ein bedeutender Fürstensitz der Kelten. Man entdeckte dort zwei große Grabhügel. In einem befand sich eine lebensgroße Statue des Keltenfürsten, die völlig erhalten hier zu sehen ist und weltweit einzigartig. Der Besuch dieses außergewöhnlichen Museums, inmitten unberührter Landschaft ist absolut empfehlenswert.
Mit vielen Eindrücken traten wir die Heimreise an und waren glücklich über die Vielfalt des Erlebten.
Ausflug nach Mannheim zu Frau Mutz mit dem Webstuhl am 07.07.2023
Letzte Woche besuchten wir mit 8 Frauen die kleine Werkstatt in S 6, 15 von Benira Mutz, in der sie an ihrem Webstuhl hauptsächlich wunderschöne Schals herstellt. Selbst die erfahrendsten Handarbeiterinnen unter uns waren beeindruckt von der kompliziert anmutenden Arbeit am Webstuhl, welcher alleine für die Füße, mit 10 Pedalen zum Fertigen der Muster, eine Herausforderung ist. Man muss die Weberei richtig erlernen, damit hochwertige Produkte entstehen können. Die herrlich glänzende Wolle kauft Frau Mutz in Italien, da sie von deren Qualität am meisten überzeugt ist. Wir waren begeistert, mit wie viel Euphorie sie eine Vielfalt an Schals in den herrlichsten Farben entstehen lässt.
Im Anschluss an diesen Besuch ließen wir uns bei sehr warmen Temperaturen zur Abkühlung ein
Spaghetti-Eis schmecken.
Übrigens wird Benira Mutz bei Rund ums Schloss auf dem Kreativ-Markt präsent sein.
Tagesausflug nach Sinsheim am 18.04.2023
Die Highlights des Tages waren der Besuch des Lichdi-Lädls im Heimatmuseum von Sinsheim,
sowie die Führung bei der AVR, dem Regionalentsorger unseres Rhein-Neckar-Kreises.
Das Lichdi-Lädle von 1905 ist im Original mit Holztheke, Apothekerschrank und Schubladenschränken, samt Registrierkasse zu bestaunen. Verpackungsdosen und Flaschen, die wir aus Kindertagen kennen, entführen in vergangene Zeiten, in der im Geschäft die Schaufel zum Abfüllen von Zucker, Mehl, Reis, Grieß usw., nicht fehlen durfte. Auch Medizin und medizinische Gerätschaften, wie Nasenduschen u.Ä. gab es dort zum Erwerben. Die damaligen Ladeninhaber kannten ihr Sortiment und konnten dementsprechend gut beraten. Wir „Kundinnen“ durften übrigens alle Schieber öffnen und darin Gegenstände anfassen oder Texte zu den Produkten lesen. Der Gründer, Herr Lichdi, hatte übrigens schon in frühen Jahren die Idee der „Eigenmarke“ und ließ solche Verpackungen herstellen. Auch investierte er schnell in die Eröffnung weiterer Filialen. Die Geschichte der Familie Lichdi ist zu umfangreich, um sie hier darzustellen. Aber sehr empfehlenswert zum Nachlesen. Nach all diesen erinnerungsvollen Eindrücken begaben wir uns in das Restaurant „Zum Lamm“, wo wunderbare Speisen auf uns warteten.
Im Anschluss an unser Mittagessen wurden wir bei der AVR erwartet. In einer fast 2-stündigen Führung erfuhren wir, wie der Inhalt unserer grünen Tonne getrennt und verwertet wird. Vorab: Der Inhalt unserer 3 Abfalltonnen (grün, braun, schwarz) wird zunächst in die nahe liegendste Sammelstelle gebracht. Von dort fahren LKWs mit größerem Fassungsvermögen nach Sinsheim. Dann geht es schnell: vom Abladen des Mülls der grünen Tonnen dauert es genau 20 Minuten bis dieser vollständig getrennt ist und in Würfeln verpackt auf dem Betriebshof steht. Dies erfolgt in verschiedenen Stufen: maschinell, mit Lasertechnik und zuletzt per Hand. Die Fehlerquote des Trennens liegt bei nur 1-2%. Die Handarbeit an den Bändern, die meist von Frauen geleistet wird, erfordert große Hochachtung, da die Bänder recht schnell laufen und man konzentriert sein muss.
Einmal im Jahr gibt es einen Tag der offenen Tür, an dem man die komplette Anlage incl. der Biogasanlage besichtigen kann. Dies ist absolut zu empfehlen. Die große Menge an Müll, welche sich vor Ort dem Auge zeigt, lässt noch mehr zum Nachdenken anregen, wie wir es eh schon tun. Und das ist „nur“ der Müll aus dem Rhein-Neckar-Kreis!!!
Rückblick Jahreshauptversammlung 2023
Am 07.02.23 besuchten wir die „erklärende Messfeier“ für die Erstkommunionkinder. Im Anschluß
daran wartete im Pfarrheim ein traumhaftes Buffet auf uns, zu dem alle Teilnehmerinnen wunderbar beigetragen hatten. (wie jedes Jahr!) Danach stand unsere JHV 2023 an. Nach dem Vortragen des Jahresrückblickes, dem Verlesen des Kassenberichtes und der Vorschau auf unser diesjähriges Programm, standen Neuwahlen an, welche Pfarrer Miles durchführte. Im Amt des 5er-Leitungsteams wurden bestätigt: Patricia Rendant, Roswitha Legat, Monika Schneider, Stephanie Schöfer und Ursula Weis. Ganz besonders freuen wir uns, dass wir unser 5er-Team um eine junge Frau erweitern dürfen mit Frau Sandra Sprenger. Ein tolles Zeichen, dass die kfd Zukunft hat. Fortan sind wir nun 6 Frauen im Vorstand.
Ganz spontan entschieden wir uns an diesem Abend für die Erdbebenopfer in der Türkei und Syrien
zu sammeln. Es kamen € 350.-- zusammen. Herzlichen Dank an Sie alle.
Nun freuen wir uns auf unser nächstes Aufeinandertreffen beim Weltgebetstag am 3. März.
Tombola am Patrozinium
In diesem Jahr übernahmen wir einmalig die traditionelle Tombola der Tansania-Gruppe, die über viele Jahre von Frau Höller und ihrem Team durchgeführt wurde. Wir danken Ihr sowie zahlreichen Edinger Geschäften für die vielen attraktiven Geschenke, welche unsere Tombola so begehrt machten. Der Erlös aus dem Losverkauf ging hälftig an die Tansania Gruppe und an unsere kfd. Wir werden diesen Betrag in eine geplante Spende für unseren Ort mit einfließen lassen. Herzlichen Dank an alle Losekäufer für die großzügige Unterstützung.
Besuch des Wiesenkindergarten
im September durften wir mit 10 interessierten Frauen den neuen Wiesenkindergarten in Edingen besuchen. Der Kindergarten befindet sich auf einem Acker, auf dem die Eltern als Träger der privaten Einrichtung viel Arbeit geleistet haben. Es gibt eine sehr gut ausgestattete Werkzeughütte, ein wundervoll ausgebauter Bauwagen mit Küche, Spielgelegenheit und eine Kuschelecke. Allerdings halten sich die Kinder fast ausschließlich im Freien auf. Sie haben sehr viel Platz und lernen viel über die Natur und wie man sich dieser aussetzt. Ein riesiger Sandkasten, eine wunderbare Draußenküche und ein Garten voller Gemüse sind nur ein Teil dessen, was geboten wird. Das geerntete Gemüse wird mit den Kindern zu leckeren Speisen in einer Feuerschale zubereitet und sogleich verzehrt. Unsere als Geschenke mitgebrachten Küchenutensilien kamen sofort freudig zum Einsatz. Auch unser mitgebrachter Kuchen wurde eifrig verzehrt. Gerne werden wir mal wieder den aufgeweckten Kindern und dem engagierten Erzieherteam unter der Leitung von Frau Johanna Keller einen Besuch abstatten. Wir wünschen dem Projekt weiterhin gutes Gelingen.
Tagesausflug kfd Edingen am 27. Juli 2022
Unser diesjähriger Ausflug führte uns nach Bad Rappenau, wo uns im Rahmen einer Führung die historische Entwicklung der Sole-Förderung erklärt wurde. Heute wird Sole nur noch für die Heilbäder des Kurortes gefördert. Eine weitere Bedeutung hat sie nicht mehr. Nach dem Mittagessen blieb Zeit für Spaziergänge durch den Kurpark, in die Stadt oder zum nahegelegenen Wasserschloss. Danach besuchten wir eines der weltweit wenigen Bikini-Museen. Von außen her klein erscheinend, überraschte uns die Fülle der Exponate in den zahlreichen Ausstellungsräumen des doch recht großen Museums. Sehr interessant ist die Entstehungsgeschichte der zunächst biederen Bademode bis hin zum freizügigen Bikini. Auch die politische Situation und die Stellung der Frau während der letzten 100 Jahre wird erklärt.
Ein überaus empfehlenswertes Museum.
Ökumenischer Frauenkaffee
Am Dienstag, den 14. Juni 2022, waren 25 Frauen unserer Einladung gefolgt, um bei Kaffee und selbst gebackenem Kuchen in netter Runde zu plaudern. Auch hörten wir die Geschichte von einem guten Freund, der uns immer wieder begegnet und uns hilfreich zur Seite steht. Eine durchaus zum Nachdenken anregende Geschichte, da dieser Freund oder diese Freundin all gegenwärtig ist.
Wir danken allen Teilnehmerinnen für Ihr Kommen.





